Mais

Ein Jahr mit dem Mais

Alles über unsere Zwischenfrüchte

Nach der Ernte der Triticale säen wir unsere Zwischenfrucht in die Äckerflächen, in welche wir im nächsten Jahr Mais anbauen.

Seit über 40 Jahren wird in unserem Ackerbau auf eine Zwischenfrucht gesetzt. Zwischenfrüchte haben vielfältige Leistungen. Hervorzuheben sind hier vor allem:

    ♡ aktiver Grundwasserschutz durch                        Nährstofffixierung über den Winter

    ♡ Bindung von CO2 durch                                       Gründüngung und Humusaufbau

    ♡ Erosionsschutz

    ♡ Förderung des Bodenlebens und der             Bodenstruktur

    ♡ Unkrautunterdrückung

Die Vorbereitung unserer Äcker

Bevor wir im Frühjahr unseren Mais säen muss zunächst die Zwischenfrucht eingearbeitet werden. Diese ist über den Winter abgefroren und wird nun mithilfe eines Grubbers eingearbeitet.

Der Acker wird danach nocheinmal bearbeitet, um ein gutes Saatbett zu gewährleisten, damit dem Maiskeimling die optimalen Aufwuchsbedingungen zur Verfügung stehen.

 

 

So düngen wir unseren Mais

Nachdem die Zwischenfrucht im Frühjahr mechanisch eingearbeitet wurde düngen wir kurz vor der Aussaat des Maises mit betriebseigener Schweinegülle.

Bevor wir hier aufs Feldfahren ermitteln wir zuerst, wie viel Nährstoffbedarf unser Mais an Stickstoff, Phosphor und Kali hat. Auch hier nutzen wir die Analyse von Bodenproben.

Hierbei werden alle vorherigen Düngungen sowie die Abfuhr (Ernte & Stroh) berücksichtigt.

Um unnötige Nährstoffverluste und Geruchsbelastungen bei der Gülleausbringung zu vermeiden, verwenden wir emissionsmindernde Technik (Schleppschlauchverteiler) und arbeiten die Gülle unverzüglich in den Boden ein.

Aussaat

Ausgesät wird der Mais Ende April bis Anfang Mai. 

Der Mais wird, bedingt durch das spätere Ernteverfahren durch einen Maispflücker, bei der Aussaat in 75cm breiten Reihenabständen abgelegt. 

Da für den Mais die Jugendentwicklung von großer Bedeutung ist wird versucht, durch die Ablage eines nah an den Maisreihen liegenden Düngerdepots, der jungen Maispflanze eine schnell erreichbare Nährstoffquelle zur Verfügung zu stellen.

Wusstest du das ein Hektar Mais laut RLV- Angaben den Jahresbedarf von 50 bis 60 Menschen an Sauerstoff erzeugt?

Der Pflanzenschutz in unserem Mais

Mais benötigt von allen unseren Kulturpflanzen den geringsten Aufwand an Pflanzenschutz.

Gespritzt wird hier lediglich gegen Unkräuter, da der Mais Konkurrenten im jungen Status schlecht verträgt und es so schnell zu hohen Ertragseinbußen kommen kann.

Zu den tierischen Schädlingen mit dem höchsten wirtschaftlichen Schaden zählt beim Mais der Maiszünsler.

 

Dieser wird bei uns jedoch nicht chemisch, sondern mithilfe sogenannter Schlupfwespen bekämpft.

Manche kennen dies vielleicht von der Bekämpfung der Lebensmittelmotte im Vorratsschrank.

Diese Schlupfwespenkugeln können per Hand aber auch mit einer Drohne ausgebracht werden, und bekämpfen gezielt die Larven des Zünslers.

Ernte

Gegen Ende des Septembers und Anfang Oktober wird der Mais dann durch unseren Lohnunternehmer geerntet und als Körnermais abgefahren.

Auf unserem Hof werden die Körner mithilfe einer Mühle zu dem sogenannten Corn-Cob-Mix (CCM) verarbeitete und anschließend in einem Silo durch Milchsäurevergärung konserviert .

 

Durch die Verwendung des Maises als Schweinefutter können wir mithilfe der Konservierung des feuchten Maises durch das sofortige schroten und  die Milchsäuregärung eine energieintensive Trocknung und Weiterverarbeitung umgehen.

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